Ahnen- und Familienforschung

«Ur-Großvater Marek kam einst aus der Slowakei nach Deutschland», hatte der kleine Karl-Heinz immer von seinem Vater gehört. Inzwischen ist Karl-Heinz 50 Jahre alt, sein Vater verstorben. Karl-Heinz möchte mehr erfahren über seine Familie, über seine Herkunft. Gibt es vielleicht noch Verwandte in der Slowakei? Wer waren seine Vorfahren?

Diese und ähnliche Fragen hat sich wohl jeder schon mal gestellt. Und während die Suche nach Vorfahren in Deutschland sich noch verhältnismäßig einfach gestaltet, wird es schwierig sobald sich die Suche ins Ausland verlagert. Denn neben Sprachschwierigkeiten können Unkenntnis der Gesetze und der örtlichen Gegebenheiten unüberbrückbare Hürden darstellen.

Eine Alternative für die Eigenrecherche ist die Einschaltung eines spezialisierten Ahnen- und Familienforschers. Einer dieser Dienstleister ist die 1999 gegründete  CentroConsult.

CentroConsult bietet unter anderem kostenlose Informationen zu folgenden Fragen: Daneben werden auch kostenpflichtige Dienstleistungen angeboten, die von einfacher Recherche bis hin zu detaillierten Nachforschungen variieren. Nachfolgend werden einige typische Beispiele für Recherche-Aufträge dargestellt:
Die Vorfahren des 18. und 19. Jahrhunderts suchen (Ahnentafel)
CentroConsult bedient sich hierbei der Kirchenbücher, die sich in den slowakischen Archiven befinden. Sie beginnen in der Regel mit dem 18. Jahrhundert und enden am Anfang des 20. Jahrhunderts. Da die jüngeren Vorfahren des 20. Jahrhunderts normalerweise bekannt sind, ist eine weitere Recherche nicht zwangsläufig erforderlich.
Die Nachkommen bis zur heutigen Generation suchen (Stammbaum) 
Es besteht auch die Möglichkeit, eine Forschung in umgekehrter Richtung zu betreiben und alle Nachkommen eines Urahnen zu finden. Hierbei endet die Forschung in den Archiven ebenfalls am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Nachkommen der letzten Generationen werden individuell per Nachfragen festgestellt.
Noch lebende Verwandte oder Bekannte auffinden
Ein unseliger Weltkrieg, der Exodus vieler Deutscher aus der Tschechoslowakei und die politische und geografische Teilung Europas haben zahllose Familien, Verwandte und Bekannte voneinander getrennt. Hier kann CentroConsult wertvolle Nachforschungen anstellen, um vor Ort, postalisch oder auf anderen Wegen, verlorene Personen auch nach Jahrzehnten wieder aufzufinden.
Bisher unbekannte gesetzliche Erben finden
Diesen besonderen Such-Service bietet CentroConsult speziell für Anwaltsbüros, Notare und Nachlass-Gerichte.
Nun gibt es ja - manchmal nicht zu unrecht - Vorbehalte gegenüber der Seriosität ausländischer Firmen im Internet.
Welche Sicherheiten bietet CentroConsult?
CentroConsult bietet die oben beschriebenen kostenlosen Dienstleistungen u.a. deshalb an, damit sich der Kunde ein Bild über die fachliche Kompetenz der Firma machen kann.

Die zweite Sicherheit ist eine kostenfreie Vorforschung, um zu prüfen, ob der Forschungsauftrag seriös durchführbar ist, d.h. ob überhaupt Quellen zur Verfügung stehen und die Forschungsziele des Auftraggebers zu realisieren sind. Erst wenn die Vorforschung positiv ausgefallen ist, erhält der Kunde ein detailliertes Kostenangebot. An diesem orientiert sich die Anzahlung für die weitere Arbeit.

Darüber hinaus unterhält CentroConsult eine Repräsentanz in Deutschland, die Sie unter der E-Mail-Adresse weserhof@web.de erreichen können. Der Kunde hat hier einen deutschen Ansprechpartner, schnellen zuverlässigen Beratungs-Service und spart dazu noch Telefonkosten und Überweisungsgebühren.

CentroConsult verfügt über eine behördliche Gewerbeerlaubnis für Ahnenforschung, die nach dem EU-Beitritt im Mai auch in Deutschland anerkannt wird. So ist auch eine Prüfung der Firma möglich. 
Slowakei-Net.de hat nachgefragt: Welche Erfolge kann CentroConsult im Bereich der Ahnenforschung nachweisen?
Beispiele für erfolgreiche Ahnenforschung

Beispiel 1:
Maschkan – eine Fischer- und Matrosen-Familie im Donauland (Familie Maschkan ist mit der Nennung des Namens einverstanden).
(siehe auch:  http://www.centroconsult.sk/Maschkan/maschkan.html)

Die Auftraggeberin ist eine Dame aus Deutschland. Ihr Ahn war Leopold Maschg(k)an, er sollte um 1812 in Aczelhaza, nahe Pressburg geboren sein. Leopold hatte seine Familie um 1840 in der Nähe von Temesvar (jetzt Timisoara in Rumänien) gegründet.

Das Hauptziel war, das mysteriöse Aczelhaza in der Slowakei zu finden und die Geburt von Leopold zu bestätigen.

Peter Nagy, von CentroConsult:
«Ich war gar nicht sicher, ob Aczelhaza in der Slowakei liegt. Darum habe ich im Telefonbuch gesucht und die Familie Maschkan in Cunovo (Sandorf, ein früheres Fischerdorf an der Donau) gefunden. Die Familie war sehr hilfsbereit und so haben wir die Ahnen in Cunovo bis 1758 verfolgt; es war zwar eine Fischerfamilie - ein Leopold war jedoch nicht dabei.

Wir haben die Suche nach Aczelhaza ausgeweitet und festgestellt, dass Aczelhaza ein Bauernhof im Kommitat Arad war (nicht weit von Temesvar), der mit Pressburg nichts zu tun hatte. Die Auftraggeberin war aber sicher, dass Leopold aus der Gegend von Pressburg stammt.

Wir haben begonnen die verschiedenen katholischen Kirchenbücher zu durchsuchen und letztlich einen Leopold Maschkan im St. Martin Kirchenbuch (Pressburg) gefunden. Er war ein Sohn des Fischers Leopold Maschkan, aus Haslau an der Donau stammend. Da war klar, dass Ende des 18. Jahrhunderts mehrere Fischerfamilien namens Maschkan entlang der Donau lebten - in Haslau, Hainburg, Pressburg und Sandorf. Leopold Maschkan ist wahrscheinlich als Fischer oder Donaumatrose weit in das damalige Südungarn geraten und hat in Temesvar seine neue Heimat gefunden.»

Die lebenden Nachkommen der Maschkan entlang der Donau in der Slowakei und Österreich sowie die Nachkommen von Leopold Maschkan aus Temesvar, die jetzt in Deutschland und Amerika leben, haben sich gefunden.


Beispiel 2:
Die Grabner Familien-Historie (Namen geändert, Ortschaften nicht)

Die Auftraggeberin ist eine junge Dame aus Kanada. Sie ist die Tochter aus der dritten Ehe von Heinrich Grabner (1917-1998), der in Bratislava-Petrzalka (Engerau) geboren wurde. Leider hat Heinrich nur sehr wenig über die Familie in der Slowakei gesprochen. Die Auftraggeberin wusste jedoch, dass auch der Großvater (Stefan Grabner 1888-1944) zwei Ehen geschlossen hatte und dass er aus Rovinka (Waltersdorf) stammt.

Es gab zwei Hauptziele: Die Forschung in Waltersdorf war relativ einfach, die Grabner-Ahnentafel war schnell erforscht.

Weit komplizierter waren die Ermittlungen in Engerau, das zwischen 1939-1945 an Deutschland angeschlossen war und zum Standesamt in Kittsee (jetzt Österreich) gehörte. 

Peter Nagy, von CentroConsult, erzählt:
«Dort habe ich zwei Kinder aus der zweiten Ehe von Stefan Grabner (Ingeborg geb. 1940 und Wilhelm geb. 1942) gefunden. Meine Forschung war dann orientiert an der Frage, ob Ingeborg und Wilhelm noch am Leben sind. Im Telefonbuch von Bratislava war nichts zu finden, das Haus, in dem die Familie in der Kriegszeit gelebt hatte, war schon abgerissen. Zum Glück war Wilhelms Geburtsdatum bekannt.

Ich habe mich an das Zentralregister der Slowakischen Bevölkerung gewandt und man hat mir dort die letzte Wohnadresse von Wilhelm mitgeteilt. Dort wurde mir auch erläutert, dass er eigentlich Viliam Grabner heißt (er hat seinen Namen slowakisiert) und dass er 1969 aus der Tschechoslowakei emigriert ist. Wir haben dann mit der Auftraggeberin eine Internetforschung gemacht, die einen unerwarteten Erfolg erzielte. Wir haben Viliam Grabner in Kanada gefunden. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass die zwei Halbbrüder, Heinrich und Viliam Grabner, 20 Jahre in Kanada in einer Entfernung von 50 km gelebt haben, ohne von einander zu wissen.»

So hat die Auftraggeberin ihre verlorenen Verwandten, die sie in der Slowakei gesucht hat, in Kanada gefunden.
Wie sieht nun ein Forschungsbericht aus?
  1. Historische, geographische und demographische Übersicht der Herkunfts-Region,
  2. Heutiger Status des Abstammungs-Ortes,
  3. Resultate der Forschung in Archiven,
  4. Resultate der Feldforschung (Interviews, Friedhof- und Kirchenbesuche, usw.),
  5. Narrative Darlegung der Familiengeschichte,
  6. Quellenangaben,

    Die Beilagen:
  7. Genealogie-Tabellen,
  8. Illustrationen (Karten, Fotos, Fotokopien),
  9. Urkunden.
Fragen zu diesem Thema können Sie jederzeit über nagy@centroconsult.sk oder weserhof@web.de stellen. Einfache Fragen (siehe oben) werden kostenlos beantwortet. Bei ausführlichen Recherchen wird Ihnen ein entsprechenden Angebot zugesandt.
Kostenloses Forum für Ahnenforschung:  forum.genealogy.net 
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Letzte Änderung: 27.9.2008
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