Autofahren in der Slowakei

Unterkünfte auf der Fahrt in die Slowakei finden Sie links in der
Navigation über die Suchbox. Geben Sie dazu einfach den Namen der Stadt ein, in
der Sie übernachten wollen.
Auf dieser Seite haben wir einige Empfehlungen zusammen getragen, die auf
eigener Erfahrung, aber auch auf den Erfahrungen von Bekannten und von Lesern
dieser Webseite fußen. Die Seite gibt außerdem einen Überblick über nützliche
und nutzlose Produkte zum Thema Routenplanung.
Karte vs. Routenplaner oder Navi
Wer eine Reise plant, steht zuerst einmal vor der Frage, welche Medien er für
die Planung nutzen soll. Neben der althergebrachten Karte haben sich im Zuge des
Computerzeitalters immer mehr multimediale Lösungen etabliert. Doch welche
davon sind brauchbar?
Routenplaner haben im Bezug auf die Slowakei leider oft Mängel
in der Aktualität. Wobei sich im Internet mittlerweile ein paar recht brauchbare Lösungen anbieten. Zu erwähnen
sind hierbei z.B.
Map24.de
aber auch
Google-Maps.
Die CD-Kaufprodukte können oft nicht mithalten. Zumindest bieten Sie
keinen Zusatznutzen. Hierbei sollten Sie bedenken, dass die Internet-Lösungen
in der Regel kostenfrei sind, während Sie für die CDs teures Geld bezahlen. Zudem
aktualisieren die Internet-Portale ihre Daten häufiger, während man bei den
CDs nach dem Kauf meist immer noch auf dem Status quo der jeweiligen Version
stehen bleibt, obwohl auch bei diesen Produkten Aktualisierungen über das Internet problemlos
realisierbar wären. Alle Produkten haben gemein, dass der «aktuelle»
Stand meist auch nach einem Jahr noch nicht verfügbar ist.
Ein aktuelles Thema im Bezug auf Routenplanung sind Navigationssysteme. Diese gibt es
seit einiger Zeit auch für die Slowakei. Die Kritiken für
diese Systeme reichen von unbrauchbar bis gut. Da das Kartenmaterial oft zentral
von wenigen Anbietern wie Navteq angeboten wird, und die Hersteller von
Navigationsgeräten auf dieses Material im Prinzip 1:1 zurückgreifen, gelten Neurungen im
Kartenmaterial oft für viele Navigationssysteme. Unterschiede ergeben sich
meist nur in den Update-Zyklen der einzelnen Hersteller. Anhand des
Falk-Navigationsgerätes N220L, das auf Navteq-Karten aufbaut, lässt sich mit
der Version 1/2008 eine wesentliche Verbesserung feststellen. Die proklamierten
100% Abdeckung werden zwar in Bezug auf Straßennamen nicht erreicht, doch die
Straßen sind auf der Karte zumindest eingezeichnet. Und zumindest die Hauptstraße
selbst kleinerer Orte ist oft auch namentlich zu finden, während die Orte
selbst scheinbar vollständig sind. Hierbei ist zu erwähnen, dass auch das verfügbare
Kartenmaterial keine genaueren Informationen gibt. In dieser Qualität wird das Navigationsgerät
zur echten Alternative für die Karte. Zumal das Navi auch sogenannte POIs
(Point of Interest - Sehenswürdigkeiten) enthält, die direkt als
Navigationsziel ausgewählt werden können. Da sich der Markt der Navigationsgeräte
nach wie vor stark verändert, darf man davon ausgehen, dass das Navi
mittelfristig die beste Empfehlung sein wird. Sicher lohnt sich auch ein
Blick in unser
Forum,
in dem solche Themen aktuell besprochen werden.
Fazit: Das Mitführen einer guten Karte - 1:150.000 oder größer - ist immer noch zu empfehlen. Daneben ist eine gute Fernreisekarte für die Anreise
hilfreich. Navigationsgeräte haben hinsichtlich des Kartenmaterials im letzten
Jahr rasant aufgeholt. Der Online-Routenplaner kann für die Reiseplanung eine
wertvolle Unterstützung sein. Viele Navigationsgeräte bieten hier ja auch die
Übernahme der geplanten Route in das Navi. Nicht zu empfehlen sind für die
Slowakei jedoch Routenplaner auf CD - hier stimmt schlicht und ergreifend das
Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.
Als Fernreisekarte kann vor allem die Shell EuroKarte «Tschechische Republik, Slowakische Republik» von Marco Polo überzeugen. Sie
zeigt auf einen Blick Südpolen, Tschechien, das nordöstliche Österreich,
Nordungarn und natürlich die Slowakei. Also neben der Slowakei auch sämtliche
Durchreiseländer. Die Karte kann auch in der Faltung überzeugen. So
müssen Sie nicht, wie bei manch anderem Produkt, mit der voll
ausgeklappten Karte herumhantieren, was sich auf dem Beifahrersitz durchaus als
vorteilhaft erwiesen hat. Auch der große Autoatlas von Falk
ist eine Empfehlung wert. Andere Atlanten der gleichen Preisklasse sind auf der
Slowakei-Karte im Maßstab oft schlechter. Meist liegt der Fokus auf Österreich
und der Schweiz sowie dem einen oder anderen weiteren Land. Die Slowakei kommt
oft zu kurz und die Aktualität ist z.T. ebenso miserabel wie bei den CD’s.
Auch die ADAC-Karten und -Atlanten bilden da keine rühmliche Ausnahme.
Zusammenfassend muss man auch dem Kartenmaterial fast aller Verlage in der
Aktualität ein schlechtes Zeugnis ausstellen. In den letzten Jahren war dies
allerdings nicht mehr so wichtig, da die Bauarbeiten an den Fernstraßen der
Slowakei ins Stocken geraten waren. Trotzdem sind auch bei einer neuen Karte die «aktuellsten»
Autobahnabschnitte selten eingezeichnet. |


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Empfehlung von Slowakei-Net.de
Für ausgedehnte Fahrten innerhalb der Slowakei hat sich der VKÚ «Podrobný Autoatlas» bewährt. Es
handelt sich hierbei um einen detaillierten Auto-Atlas der Slowakei, der
sowohl in slowakischer als auch in deutscher Sprache erklärt ist – darüber hinaus
in Polnisch, Ungarisch und Russisch. Der Atlas hat den «Königsmaßstab» von 1:100.000. Die Atlanten und Karten des
VKÚ-Verlages
sind über das Internet zu
bestellen. In der Slowakei ist der Atlas in den letzten beiden Jahren allerdings
aus den Regalen der großen Händler wie Tesco verschwunden. Laut VKÚ wird der
Atlas aber weiter gedruckt und kleinere Aktualisierungen werden eingetragen. Der
Atlas kann beim Verlag bestellt werden. Allerdings liegt das Hauptaugenmerk bei
Neuerscheinungen mittlerweile in der Tschechischen Republik, wo der Verlag auch
eine Filiale besitzt.
Einen vergleichbaren Autoatlas bietet auch der österreichische Verlag Freytag & Berndt.
Der Atlas hat den Maßstab von 1:150.000, ist also nicht ganz so detailliert wie
der VKÚ-Atlas, dafür etwas übersichtlicher. Die Zeichnung des Kartenmaterials
weicht von denen anderer Verlage ab. Dies ist zunächst ungewohnt, doch wird man
schnell zum Fan der Darstellung, denn die Karten verzichten auf überflüssige
Details wie Stromleitungen und Ähnliches. Vor allem die Zeichnung der
unterschiedlichen Landhöhen verzichtet auf übertriebene Strukturierung, was zu
einem deutlichen Plus an Übersichtlichkeit führt. |

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Im Internet gibt es auf
mapy.atlas.sk
Fernstraßenkarten und einige Stadtpläne. Zudem erweisen sich
Navigationsgeräte mit aktuellem Navteq-Kartenmaterial mehr und mehr als
Alternative. Der Trend geht klar zum Navigationsgerät, nachdem der Umsatz bei
dem Kartenmaterial bei vielen Verlagen eingebrochen ist. Dadurch bedingt, lohnt
sich die Aktualisierung der Karten für die Slowakei für viele Verlage nur noch
in größeren Zeitabständen, was sich in der oft fehlenden Aktualität des
jeweiligen Kartenmaterials niederschlägt.
Tipps und Empfehlungen zu Routen
In den folgenden Abschnitten finden Sie Tipps und Empfehlungen zu Routen.
Hierbei werden nicht einfach die Reiserouten aus den Routenplanern übernommen,
sondern es wird auch die Situation «auf der Straße» beleuchtet.
Anreise in die Slowakei
Info:
Seit 21.12.2007 gibt es zwischen der Slowakei und
den übrigen Staaten des
Schengener
Abkommens keine Grenzkontrollen mehr, also an den Grenzen zwischen der Slowakei mit
Polen, Tschechien, Österreich und Ungarn. An den Grenzen zur Ukraine ist dagegen mit verschärften Kontrollen
zu rechnen. Wer mit dem Flugzeug in die Slowakei einreist, erlebt seit Anfang
April 2008 keine Grenzkontrollen mehr.
Vorschriften: In allen Ländern auf dem Weg in die Slowakei gilt Handyverbot am
Steuer!
Der zur Zeit
bequemste Weg in die Slowakei führt mit Sicherheit über Österreich.
Eine Fahrt durch Polen oder Tschechien bietet sich als Alternative wenn in Deutschland die Tangenten A3 oder A8 nicht
«auf dem Weg» liegen, was in der Regel nur nordöstlich von Chemnitz der
Fall ist. Die Autobahnverbindung (A17) zwischen Dresden und Prag ist im Bau. Nach
der Fertigstellung bis Ustí nad Labem fehlen zur D8 nach Prag von dort nur noch ca. 20 km
Autobahn. In Richtung Hohe Tatra ist von Ostdeutschland aus auch
der Weg über Polen (E40) eine gute Alternative. Die Autobahn bis Kraków
ist durchgehend fertiggestellt. Von dort hat man noch 150 km Landstraße bis zur
Hohen Tatra.
Aus Nord- und Westdeutschland führt der Weg in der Regel auf
der A3 über Regensburg und Passau nach Österreich. Aus Süddeutschland ist
normalerweise die Route über die A8/A99 nach München und Salzburg
vorzuziehen. Seit 2008 behindern auf der A8 allerdings zahlreiche Bauarbeiten
die Fahrt, weshalb ab Großraum Stuttgart der kleine Umweg über die A81 und A6
Richtung Nürnberg und von dort weiter auf der A3 schneller zu fahren ist. Die kürzeste Strecke ist von München kommend zwar auf der A94/B12
über Mühldorf zum Grenzübergang bei Braunau und auf österreichischer Seite
über die Bundesstraße 148 auf die A8. Aber das lange Teilstück auf der B12
bietet kaum Möglichkeiten zum Überholen, so dass man nur schleppend
vorankommt.
Die Route über
Dresden/Prag
ist aus Nord- und Mitteldeutschland zwar kürzer, jedoch fehlt auf der deutschen
Seite noch die Autobahnverbindung. Die Fahrt auf der Landstraße ist auch
hier sehr
beschwerlich. Aus Prag kommend gibt es eine gut zu fahrende Autobahn bis
Bratislava. Wer jedoch in die Hohe Tatra fährt und nicht den Umweg
über Bratislava nehmen will, müsste dann von Brünn
nach Trenèin über die E50 fahren, um die kürzeste Strecke zu nutzen.
Allerdings ist der Weg über die E50 beschwerlich. Eine andere Route auf der E462 über
Olmütz (Olomouc) nach Frýdek-Místek ist zum einen ein Umweg. Zum
anderen ist
dieser Weg jedoch auch sehr zeitraubend, da er über zahlreiche Landstraßen führt.
Deshalb ist auch für Leute, die im Grenzbereich zu Tschechien wohnen, der Weg
über Waidhaus und Tschechien nicht unbedingt zu empfehlen.
In Österreich dagegen ist man ausschließlich auf der Autobahn unterwegs. Das letzte Stück
auf der A6 von Bruck bis zur
Grenze nach Kittsee ist seit dem 20.11.2007 in Betrieb. Damit entfällt dann auch die zeitraubende Fahrt durch die vielen
kleinen Ortschaften vor der Grenze. Kittsee/Jarovce ist seitdem der
Hauptübergang zwischen Österreich und der Slowakei. Die Fahrt vom Flughafen
Wien-Schwechat bis nach Bratislava dauert jetzt nur noch ca. 30-35 Minuten, zumal
seit 21.12.2007 auch die Grenzkontrollen an den slowakischen Grenzen
zu Österreich wegfallen.
In Österreich
mussten bis zum 31.12.2007 alle Fahrzeuge auch tagsüber mit
Abblendlicht fahren. Diese Regelung wurde aufgrund aktueller
Studien wieder aufgehoben.
Seit dem 1. Mai 2005 müssen in Österreich
Warnwesten mitgeführt und bei Unfällen oder Pannen auf Autobahnen oder
Autostraßen angelegt werden, wenn Sie das Fahrzeug verlassen und sich auf dem
Randstreifen aufhalten. Für jeden Fahrzeuginsassen ist eine eigene Warnweste
mitzuführen. Auf der Landstraße gilt die Warnwestenpflicht, wenn ein
Warndreieck aufgestellt wird. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeld bestraft! Motorradfahrer sind bislang von der Warnwestenpflicht ausgenommen. Je
nach Wetterlage ist auch das Mitführen von Schneeketten ratsam. Dem ADAC
zufolge gab es Fälle, in denen Autofahrer ohne Schneeketten auch auf der
Autobahn nicht mehr durchgelassen wurden. Dies hängt auch zusammen mit der seit
1.1.2008 geltenden Winterreifenpflicht bei winterlichen Verhältnissen, die ähnlich
wie in Deutschland gehandhabt wird. Allerdings müssen Winterreifen eine
Profiltiefe von mindestens 5 mm aufweisen, um als Winterreifen zu gelten.
In Österreich gibt es zudem eine Vignettenpflicht für PKW. Die Vignetten können
bereits in Deutschland, z.B. beim ADAC, oder an der Grenze gekauft werden. Es
finden mobile Kontrollen statt, bei denen die Vignetten überprüft werden. Wer
ohne Vignette erwischt wird, hat mit Geldstrafen zwischen 120 und 300 Euro zu
rechnen!
Weitere Regelungen: In Österreich liegt die Promillegrenze bei 0,5 ‰. Es
dürfen maximal 10 Liter Reservesprit mitgeführt werden. Es besteht eine
Kindersitzpflicht für Kinder unter 12 Jahren oder unter 1,50 m.
Benzin-Preise in Österreich:
www.oeamtc.at/sprit
Vignetten-Preise in Österreich:
www.oeamtc.at/vignette
Wer nun weiter nach Osten in die Slowakei fahren will, für den gibt es eine
letzte Alternative: Der Weg über Ungarn. Auch diese Strecke wird von Reisenden
in die Ostslowakei zuweilen genutzt. Auch sie bietet viele Autobahnkilometer.
Die Autobahn führt mittlerweile bis Miskolc. Weiter geht es dann z.B.
über die E71 Richtung Košice. Aber auch das letzte Teilstück bis zur
Grenze wird in absehbarer Zeit zur Autobahn ausgebaut. Die Strecke wurde von Lesern dieser Site ebenfalls als recht zügig bezeichnet.
Geeignet ist diese Strecke für Besucher der Ostslowakei, vor allem um und östlich
von Košice. Bei anderen grenznahen Gebieten wie Lučenec/Rimavská Sobota
oder Tornaľa schlägt die Stadtduchfahrt von Budapest im Verhältnis
negativ ins Gewicht, so dass die Fahrt durch Ungarn keinen nennenswerten Vorteil
bietet. Dagegen erreicht man die Gebiete um Velký Meder, Komárno, Nové Zámky
und Stúrovo besser über Ungarn. Zu erwähnen ist noch, dass auch auf
ungarischen Autobahnen eine Maut fällig wird. Allerdings kann man sich bei der
Fahrt in die Südslowakei über Ungarn die Vignette für die Slowakei sparen, da
es in der Südslowakei ohnehin keine Autobahnen gibt. Ein eigener Test der
Ungarn-Strecke ergab, dass sich für Ziele nördlich oder nord-östlich von Košice
die Ungarn-Strecke nicht wirklich lohnt, vor allem, weil man nach wie vor mitten
durch Budapest fahren muss. Auch die Fahrt durch Košice, sofern
erforderlich, ist sehr zeitraubend. Die reine Fahrtzeit ist letztlich meist die gleiche wie wenn
man die Nordroute Prešov-Žilina-Bratislava in der Slowakei benutzt.
Beachten Sie, dass Sie auch in Ungarn tagsüber mit
Abblendlicht fahren! Diese Regelung gilt ganzjährig
außerhalb geschlossener Ortschaften. Nichtbeachtung wird mit
einem Bußgeld von 40 Euro bestraft. In Ungarn gibt es eine Vignettenpflicht für
PKW. Die Vignetten können z.B. an der Grenze oder an Tankstellen gekauft
werden. Es finden videoüberwachte Kontrollen statt, bei denen die Vignetten überprüft
werden. Wer ohne Vignette erwischt wird, hat hohe Geldstrafen zu erwarten!
Beispiel-Strecken
Hier werden einige typische Strecken aus Deutschland in Richtung Slowakei
betrachtet:
Dresden-(neuer Grenzübergang)-Prag: Von Dresden über die
A17/D8 nach Prag. Ab Dezember 2006 soll der Verkehr über die neue Autobahn
rollen.
Auf der tschechischen Seite führt ein Teilstück bis kurz hinter Ustí nad
Labem (bei Řehlovice). Dahinter fehlt ein ungefähr 20 km langes
Teilstück bis zur Stadt Lovosice, das jedoch frühestens 2009 fertiggestellt
sein soll. Urteil: Nach Öffnung der Autobahn bis Ustí nad Labem ist diese
Route auf jeden Fall zu
empfehlen.
Dresden-Görlitz-Katowice: In Richtung Hohe Tatra ist die Autobahn
A4 (E40), die später auch auf polnischer Seite so heißt, eine günstige
Alternative. Der Reiz dieser Strecke liegt in der relativ hohen Zahl an
Autobahnkilometern zunächst bis Görlitz. Ab Ludwigsdorf fährt man ca. 50 km
auf der gut ausgebauten Nationalstraße 4 (E40) Richtung Boleslawiec (eine
Autobahn ist hier in Planung) und danach weiter auf der Autobahn A4 bis südlich
von Kraków (Maut zwischen Katowice und Kraków). Anschließend führt der Weg
auf der E77 über den Grenzübergang Trstena in die Slowakei.
Chemnitz-Reitzenhain-Prag: Von Chemnitz aus bietet sich auch die Anreise
auf der B174 über Zschopau, Marienberg und den Grenzübergang Reitzenhain und
in Tschechien auf der R7 über Chomutov, Louny und Slany nach Prag an. Dort darf
kein Fernlastverkehr die Grenze passieren, so dass die Straßen von LKW relativ
frei sind. Dies natürlich nur so lange, bis die E55 fertig ausgebaut ist.
Nürnberg-Amberg-Waidhaus-Prag: Bei Nürnberg (AK Altdorf) auf die A6 bis
zum Grenzübergang Waidhaus (seit Ende 2008 durchgängig befahrbar).
Auf tschechischer Seite über die Autobahn
D5 bis Prag. Urteil: Trotz Fertigstellung der Autobahn A6 bis zur Grenze und der
Autobahn um Plzeň ist diese Route in die Slowakei trotzdem noch nicht
wirklich zu empfehlen, da der Anschluss zwischen Tschechien und der Slowakei
fehlt und mit dem Weg über die A3 und Österreich eine bessere Alternative zur
Verfügung steht.
(Köln-Frankfurt-Nürnberg)-Regensburg-Passau/Suben-Linz: Die
Standard-Strecke für viele Urlauber. Auf der A3 bis Passau und in Österreich
auf der A8 bis Linz. Die Autobahnen sind gut ausgebaut, aber auch gut befahren.
Auf dieser Strecke ist das Fahren in den Ferienzeiten (vor allem im Sommer) oft
mit Staus verbunden. Frühzeitiges Losfahren hilft da nur bedingt etwas.
Wochenendfahrten (ab Freitag) vermeiden, lieber einen Tag früher losfahren und
noch mal irgendwo übernachten. Außerhalb der Ferienzeiten kommt man meist gut
durch. Urteil: Von mir selbst oftmals gefahren, die Strecke ist einwandfrei.
Abstriche wegen Staurisiko. Trotzdem empfehlenswert, zumal die meisten Reisenden
ohnehin am «Nadelöhr» Nürnberg (es kreuzen sich die Autobahnen A3, A9 und
A6) vorbei müssen. Dahinter sinkt das Staurisiko wieder.
Auf der Website
1stop2hungary.com
werden Unterkünfte zwischen Regensburg und Wien aufgeführt.
(Karlsruhe-Stuttgart)-München-Bad Reichenhall/Salzburg-Linz: Auf der A8
bis Bad Reichenhall und in Österreich auf der A1 bis Linz. Es gilt im Prinzip
das gleiche wie für die A3 über Regensburg bis Linz. Staugefahr ist quasi
jeden Tag bei PF-Ost/Heimsheim und um das Kreuz Stuttgart sowie um München.
Urteil: Bis Stuttgart ist die A8 in schlechtem Zustand, wird jedoch gerade
sechsspurig ausgebaut. Die Bauarbeiten behindern den Verkehr zur Zeit zusätzlich.
Ab Stuttgart ist ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Sehr frühes
Aufstehen lohnt hier, denn wer bis ca. sechs Uhr an Stuttgart vorbei kommt,
wird auch auf dem Rest der Strecke in der Regel gut durchkommen. 2008 wird auf
der A8 auch zwischen Stuttgart und München gebaut. Hier sind auch außerhalb
der Ferienzeiten Staus zu erwarten. Daher ist die Strecke von Stuttgart über
die A81 und A6 nach Nürnberg und von dort weiter über die A3 eine echte
Alternative, auch wenn sie ca. 15 km länger ist.
Prag-Bratislava: Die Autobahn D1 verbindet die beiden Hauptstädte Prag und
Bratislava. Es handelt sich um die erste Autobahn die schon zur Zeit der
ehemaligen Tschechoslowakei gebaut wurde. Urteil: Die Strecke wird von einem
Leser von Slowakei-Net.de als hervorragend bewertet.
In Tschechien müssen alle Fahrzeuge ganzjährig auch tagsüber mit
Abblendlicht fahren! Ersatzbirnen sind mitzuführen. Fahrer von gewerblich
genutzten Kfz müssen eine Warnweste mitführen und diese anlegen, wenn sie das
Fahrzeug außerhalb geschlossener Ortschaften verlassen und sich auf Fahrbahn
oder Randstreifen aufhalten. Die 7-Tages-Vignette kostet für Tschechien
umgerechnet ca. 9 Euro.
Linz-Bratislava: Auf der Autobahn A1 bis Wien und dann über die A21, A2
und A23 auf die A4 bis Abfahrt Bruck/A6. Über die neu gebaute A6 zum Grenzübergang Kittsee/Jarovce.
Der Autobahn-Grenzübergang ist durchgehend geöffnet. Es existiert noch
ein zweiter Grenzübergang im Ort Kittsee, der aber
nur zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet ist. Dieser ist allerdings für den
Durchgangsverkehr unter normalen Bedingungen ohne Bedeutung. Alternativ können Sie von Wien kommend die Autobahn
an der Abfahrt Fischamend verlassen, um über die alte E58 zum Grenzübergang Berg/Petržalka
zu gelangen.
Urteil: Um Wien herum ist viel Verkehr. Auf dem Stadtring gilt Tempo 80
was gut klappt, es gibt kaum Staus. Mit dem Neubau der S1 «Wiener Außenring»
ist eine Umfahrung des Engpasses «Knoten Prater» hinzugekommen. Achten Sie auf das Zeichen «SK» auf den
Hinweistafeln, dann sollten Sie gut durchkommen. Seit der Fertigstellung der A6
zwischen Bruck und der Grenze Kittsee/Jarovce ist auch der letzte Engpass
verschwunden. Achten Sie in Österreich auf die streng überwachten
Geschwindigkeitsbegrenzungen!
Alternativroute:
Dresden/Bautzen-Bytča: A4 bis AS Weißenberg. Über Löbau
(Ortsumfahrung) Richtung Seifhennersdorf (Grenze). In Tschechien über Varnsdorf
nach Svor. Ab dort auf der E442 bis Bytča (Slowakei). Diese Strecke ist die
kürzeste Strecke aus Mitteldeutschland Richtung Tatra und führt durch eine landschaftlich reizvolle
Gegend. Also
eine Strecke für den weniger eiligen Reisenden.
Aus dem Nordosten Niederösterreichs:
Am 6.7.2005 wurde am Grenzübergang Hohenau (A) - Moravský Svätý Ján
(SK) eine neue 132 Meter lange Brücke eröffnet. Die alte Brücke hatte
eine Gewichtsbeschränkung von 3,5 Tonnen und war bei Hochwasser der March (Morava)
immer wieder gesperrt. Der Grenzübergang ist von 6.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.
Sollten Sie weitere Erkenntnisse zu Fahrtrouten in die Slowakei haben, so nehmen
wir diese gerne hier auf. Auch in diesem Bereich verändert sich in der Slowakei
und an den Grenzen zur Slowakei derzeit viel.
In der Slowakei
Zunächst einige Hinweise: In der Slowakei dürfen Sie mit PKW auf Autobahnen
130, auf Landstraßen 90 und innerhalb von Ortschaften 50 km/h (ab 1.
Februar 2009) fahren.
Abweichend davon dürfen Busse und Motorräder auf Autobahnen nur 110 bzw. 90
km/h fahren. LKW haben auf Autobahnen und Landstraßen eine
Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h einzuhalten. Autobahnen sind mit dem Kürzel
«D» bezeichnet, Fernverkehrsstraßen mit dem Kürzel
«R». Letztere
Kategorie gibt es erst seit einigen Jahren und in vielen Atlanten werden diese
Straßen noch nicht richtig gekennzeichnet. Die R3 zwischen Žiar und Martin
wird z.B. in fast allen Atlanten noch als Hauptstraße 65 geführt. Einen Überblick
über Autobahnen und Fernverkehrsstraßen erhalten Sie auf
www.highways.sk.
Die Lebensadern
der Slowakei sind in der Regel die einspurigen Fernverkehrsstraßen, die in
der Regel zugleich Europastraßen sind. Diese haben in der Regel zweistellige
Nummern. Straßen mit dreistelligen Kürzeln sind untergeordnete Hauptstraßen,
die Sie auf längeren Strecken meiden sollten. Straßen ohne Nummerierung
sollten Sie nur im Ausnahmefall benutzen, oder für die letzten Kilometer, wenn
keine bessere Straße zum Ziel führt. In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie
einen Überblick über die verschiedenen Straßen-Kategorien. Die Spalte
«ca. Ø-km/h» gibt Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt, wie
schnell Sie auf den einzelnen Straßen-Kategorien voran kommen.
Straßen-Kategorien:
| Kat. |
Bezeichnung |
Übersetzung |
Kürzel |
ca. Ø-km/h |
| 1 |
Diaľnica |
Autobahn |
D (+ Nr.) |
120 |
| 2 |
Rýchlostná cesta |
Schnellstraße |
R (+ Nr.) |
90 |
| 3 |
Hlavná cesta |
Hauptstraße, 1. Kategorie |
(nur 2-stellige Nr.) |
70 |
| 4 |
Hlavná cesta |
Hauptstraße, 2. Kategorie |
(nur 3-stellige Nr.) |
60 |
| 5 |
Hlavná cesta |
Hauptstraße, 3. Kategorie |
(ohne Nr.) |
50 |
| 6 |
Vedľajšia cesta |
Neben- und Ortsstraßen |
(ohne Nr.) |
30 |
Je nach Tageszeit herrschen auch große Unterschiede in der benötigten Zeit. In
den frühen Morgenstunden und sonntags kommt man recht gut voran. Spät abends
und in der Nacht gilt natürlich das gleiche. Zu allen anderen Zeiten ist mit
dichtem Verkehr zu rechnen, wobei LKW und zeitweise auch Traktoren das Vorwärtskommen behindern.
Wenn Sie durch die
Slowakei fahren, so nutzen Sie möglichst die Autobahnen, Schnellstraßen
oder Hauptstraßen der Kategorie 1 (siehe oben, Tabelle «Straßen-Kategorien»).
Meiden Sie so weit es geht alle Nebenstraßen und vermeintliche
Abkürzungen auf Straßen geringerer Priorität, vor allem wenn diese Straßen durch
bergige Gebiete mit eingezeichneten Steigungen führen. Sie dürfen sicher sein, dass Ihnen diese «Abkürzung» keinen
Zeitgewinn verschaffen wird. Benutzen Sie auf längeren Fahrten soweit möglich
nur Autobahnen oder Europastraßen. Insgesamt steigt das Verkehrsaufkommen
in der Slowakei stetig an.
Ortschaften werden mit einem
weißen Schild gekennzeichnet, Ortsausfahrten mit dem durchgestrichenen Schild.
In den Ortschaften gilt ein Tempolimit von 60 km/h (ab 1. Februar 2009 gelten 50
Km/h) sofern nicht anders
angegeben, auch wenn der Ort nur auf einer Seite der Straße liegt und es
aufgrund der Geschwindigkeiten, die von den Einheimischen gefahren werden, so
aussieht als dürfe man schneller fahren. Beachten Sie, dass die
Geschwindigkeiten immer häufiger von der Polizei kontrolliert werden.
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In der Slowakei müssen alle Fahrzeuge ganzjährig auch tagsüber mit
Abblendlicht fahren! Seit dem 1. November 2006 besteht zudem eine
Warnwestenpflicht. Diese muss mitgeführt und bei Unfällen oder Pannen außerhalb
geschlossener Ortschaften und auf Autobahnen angelegt werden, wenn Sie das
Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn bzw. dem Randstreifen aufhalten. Für
jeden Fahrzeuginsassen ist eine eigene Warnweste mitzuführen. Dies gilt auch für Motorradfahrer. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeld
bestraft! Bei Verstößen gegen die Lichtpflicht werden mindestens 30 Euro fällig,
es können aber auch rund 60 Euro sein. Bei Verstößen gegen die
Warnwestenpflicht werden mindestens 50 Euro fällig. Die Promillegrenze in der
Slowakei liegt bei 0,0 ‰. Bei winterlichen Verhältnissen gilt ab 1.
Februar 2009 die Winterreifenpflicht. Polizeieinsätze sind ab 1. Februar 2009
nur noch dann kostenlos wenn ein Personenschaden oder ein Sachschaden von
mindestens 4.000 Euro vorliegt, ansonsten können dem Unfallverursacher 170 Euro
für in Rechnung gestellt werden.
Benzin-Preise in der Slowakei:
www.natankuj.sk/?go=vyhladavanie
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Slowakische Autobahnschilder haben einen grünen
Hintergrund. Für den deutschen Touristen mag die Tatsache, dass Schilder
für Landstraßen einen blauen Hintergrund haben, anfangs etwas
gewöhnungsbedürftig sein, da er in Deutschland die blaue Farbe mit den
Autobahnschildern assoziiert.
Grün = Autobahn
Blau = Landstraße |
Planung: Bis 2011 soll die Nordautobahn über Prešov nach Košice vollständig fertig gestellt sein. Die
Regierung Fico hat den Ausbau der Infrastruktur in Richtung Osten richtigerweise
zu einem der
dringendsten Ziele erklärt. Ob die Arbeiten vor allem rund um das schwierige
Teilstück bei Žilina, gemeint ist hier die Autobahn-Umgehung, jedoch so schnell abgeschlossen sein werden, wird von
Experten bezweifelt. Ursprünglich war dem Hyundai/Kia-Konzern bereits bis
2006 eine vollständige Autobahn-Anbindung Žilinas zugesagt worden, die dann
erst Ende 2007 teilweise umgesetzt wurde. 2008 wurde das letzte kleine Teilstück
vor Žilina fertig gestellt, so dass Žilina nun wenigstens von Bratislava
kommend vollständig angeschlossen ist. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass
Planungen immer wieder verschoben wurden. So kann man wohl eher mit 2013 als möglichem
Fertigstellungstermin der oben genannten Trasse rechnen. Andererseits zwingt der
immer dichter werdende Verkehr die Verantwortlichen zum Handeln, denn immer öfter
bilden sich auf den Landstraßen - vor allem stadteinwärts - Staus.
In Bratislava
In Bratislava gibt es seit einigen Jahren eine Stadtumgehungs-Autobahn. Ein
kurzes Stück der Verbindung führt noch durch die Vorstadt Petržalka,
ist aber physisch vom Stadtverkehr getrennt, der rechts und links dieser Trasse
fährt. Die
Innenstadt Bratislavas bleibt dem Durchreisenden somit erspart. Ampeln gibt es
auf dieser Strecke keine mehr. Die Geschwindigkeit ist aber wie auf dem Wiener
Stadtring auf 80 km/h begrenzt und im Berufsverkehr ist die Strecke sehr stark
ausgelastet. In
Planung ist auch eine vollständige Umgehung, vermutlich ab Kittsee um
Bratislava herum bis nach Senec. Dies wäre eine wirkliche Verbesserung für den
Durchgangsverkehr in Richtung Žilina oder Banská Bystrica.
Besucher Bratislavas sind nicht nur wegen dem starken Verkehr gefordert, sondern
auch wegen den schlechten Straßenverhältnissen. Eventuell steigt man lieber
auf den Bus um, wenn man sich innerhalb Bratislavas fortbewegt. Taxis sollte man
nicht anhalten, sondern telefonisch über die Zentrale ordern. Ansonsten kann
der Preis schon mal höher ausfallen als normal.
Richtung Ostslowakei
In den Osten der Slowakei führen
zwei Hauptrouten. Für viele Ziele in der Slowakei ergibt sich die Wahl der
Route von selbst, da in der Landesmitte höhere Berge eine gute Verbindung
zwischen beiden Routen verhindern. Der Wechsel zwischen beiden Routen ist somit
bestenfalls noch zwischen Žiar und Martin über die R3 möglich, danach erst
wieder zwischen Košice und Prešov über die D1
Die Autobahn Richtung Žilina und Prešov
Die Nordroute über Trenčin, Žilina und Poprad
führt u.a. in die Hohe Tatra.
Die D1 führt von Bratislava bis kurz vor Žilina. Nur bei Považská Bystrica
gibt es zur Zeit noch ein Nadelöhr, da dort eine 40 Meter hohe Brücke quer über
die Stadt gebaut werden soll. Diese Bauarbeiten werden sich noch bis mindestens
2009 hinziehen. Weitere Autobahnkilometer
bestehen zwischen Ivachnová (kurz hinter Ružomberok) und Svit (kurz vor
Poprad). Gebaut wird weiterhin rund um Poprad.
Hinter Spišské Podhradie wurde am 29.6.2003 der Tunnel unter dem Gebirgspass
Branisko eröffnet. Wegen gestiegener Kosten und
Problemen bei den Zulieferern war die Eröffnung des ersten slowakischen
Straßentunnels immer wieder verschoben worden. Die Brandkatastrophen in
verschiedenen europäischen Tunneln machten zudem bessere Sicherheitsstandards
erforderlich, die während des Baus entsprechend angepasst wurden.
Fotos des Tunnels
sowie einige Informationen in
englischer Sprache finden Sie auf der Seite
dialnice.szm.sk/tunnels/BraniskoE.html. Eine Aufstellung über die Tunnel der Slowakei bietet die
Seite
home.no.net/lotsberg/data/slovakia/list.html.

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Bis Mitte 2003 quälten sich Lastwagen und PKW
über den Gebirgspass Branisko... |

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Am 29.6.2003 wurde der Autobahntunnel unter dem
Pass eröffnet. Er sorgt seitdem für mehr Sicherheit auf dieser Strecke und
natürlich für eine schnellere Verbindung. Der Tunnel ist 4.975
Meter lang und wird von mehr als 6.000 Fahrzeugen pro Tag durchfahren. Die
Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Dass über 40% der Fahrzeuge LKW sind, zeigt wie wichtig der Bau des
Tunnels war. Denn die LKW waren zu früheren Zeiten auf dem Pass nicht nur
eine Verkehrsbehinderung, sondern sie verleiteten auch zu gefährlichen Überholmanövern.
Vom ADAC
bekam der Tunnel Branisko die Note «sehr gut». Das Risiko wird
als mittel eingestuft, was sich vor allem aus dem Gegenverkehr und dem
hohen LKW-Anteil ergibt. Den gesamten Test können Sie auf der ADAC-Website
nachlesen. |
Hinter Branisko soll die Strecke bis nach Prešov und von dort in südlicher
Richtung nach Košice weiter gebaut werden.
Die Südroute über Nitra, Zvolen, Rimavská
Sobota und Rožňava
Die Route über
Nitra, Zvolen, Rimavská Sobota und Rožňava (auf der E571) führt fast
ausschließlich über normale Hauptstraßen und Fernverkehrsstraßen.
Vor allem bis Nitra und um Zvolen wurde diese Strecke jedoch in den letzten
Jahren ebenfalls erheblich ausgebaut. In
Richtung Košice ist eine Fahrt über die E571 dadurch etwas schneller als über
die Nordroute. Der Verkehr um Žilina hat inzwischen so stark zugenommen, dass diese Strecke in den
Süd-Osten oder nach Košice momentan nicht zu empfehlen ist. Das ändert sich
vermutlich erst mit der Fertigstellung der Autobahn-Umgehung von Žilina. Wer weiter in den Osten muss, kann davon ausgehen, dass
Prešov über die Nordroute genauso schnell zu erreichen ist wie Košice über
die Südroute, d.h. die Südroute ist auch für die Südost-Slowakei oder den Weg in die
Ukraine die schnellere Strecke.
Aus dem Alltag auf der Straße
Die Slowakei hat
auf den Straßen ein Problem: Immer mehr Kraftfahrzeuge unterschiedlicher
Baujahre und PS-Stärke tummeln sich unter Traktoren und Lkw’s. In den
Ortschaften gibt es oft immer noch keine Bürgersteige, so dass die Fußgänger am
Straßenrand herumlaufen – bei Tempo 60 bis 80, dass dort oft gefahren wird,
nicht ohne Risiko. Grundsätzlich geht es den Slowaken – wie wohl den meisten
Autofahrern auf dieser Welt – nie schnell genug.
Wer genau nach Vorschrift
fährt, darf sich über massenhaft überholende Autos nicht wundern. Überholt wird
selbst dann, wenn es knapp werden könnte, man geht dann eben davon aus, dass
der Gegenverkehr bremst. Der oftmals auf Fernverkehrsstraßen zur Verfügung
stehende halbe Seitenstreifen wird ebenfalls ausgenutzt. Selbst innerhalb der
Ortschaften wird gnadenlos überholt. Man gewöhnt sich daran - aber man
muss es halt wissen ...
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Überholen vor der Kurve? Nein? Doch!
OK, hier würden im Notfall schon drei Autos aneinander vorbei passen ...
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Würden Sie hier überholen?
Nein, wir schildern hier keine Einzelfälle...
Dieses und das nächste Bild wurden innerhalb einer Minute aufgenommen.
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Jeder darf mal. Warum also nicht auch
Busse?
Wie der PKW-Fahrer hinter dem Bus noch den möglichen Gegenverkehr sehen
will, wird allerdings sein Geheimnis bleiben...
Für alle Mitfühlenden: in dieser Situation ist nichts passiert.
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Slowakei-Net.de rät zur besonnenen Fahrweise. Die Slowaken sind ortskundig und
kennen die Gefahren der Strecke. Lassen Sie sich deshalb nicht von der
ortsüblichen Fahrweise anstecken und zu unüberlegten Überholmanövern hinreißen. Lassen
Sie drängelnden Fahrzeugen Platz zum Überholen und überholen Sie selbst nur,
wenn Sie absolut sicher sind, dass dies möglich ist, vor allem im Dunkeln.
Rechnen Sie bei entsprechend breiter Straße mit überholendem Gegenverkehr und
fahren in solchen Fällen äußert rechts. Ansonsten ist vor allem bei
Dunkelheit ein kleiner Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ratsam, da Radfahrer zum Teil ohne Beleuchtung auf der Landstraße
fahren und dann oft erst im letzten Moment zu erkennen sind. Bahnübergänge in der Slowakei sind oftmals unbeschrankt. Es ist üblich nach
links und rechts zu sehen. Auf die Funktionstüchtigkeit der Warnleuchte sollten
Sie sich nicht verlassen.
Landes-Aufkleber
Ab dem 1. Mai 2004 muss der EU-Bürger an seinem Fahrzeug keinen Landes-Aufkleber mehr an seinem
Fahrzeug anbringen, vorausgesetzt, er hat an seinem Fahrzeug ein EU-Kennzeichen mit integriertem
Länderkürzel montiert.
Tankstellen, Vignetten
Bleifreies Benzin gibt es an jeder Tankstelle auch in kleinen Ortschaften
(Bezeichnung «Natural»). Autobahn-Vignetten gibt es an
etlichen Tankstellen entlang der Mautstrecken, vor allem im grenznahen Bereich,
in Postämtern und an den Grenzübergängen. An den Tankstellen in Bratislava
direkt hinter der Grenze zu Österreich erhält man überall Vignetten.
Die Benzinpreise
liegen deutlich unter denen in Deutschland. Dennoch sind die Preise in den
letzten Jahren stark gestiegen. Diesel war zwischenzeitlich sogar teurer als in
Österreich.
| Art
| Jahr
|
9 Mon.
| 1 Mon.
| 7 Tage
| 1 Tag
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| Kraftfahrzeuge bis 3,5 t |
36,50 |
--- |
9,90 |
4,90 |
--- |
| Kraftfahrzeuge über 3,5 bis 12 t |
--- |
495,-- |
55,-- |
24,-- |
8,60 |
| Kraftfahrzeuge über 12 t |
--- |
810,-- |
90,-- |
40,-- |
10,-- |
Die Maut wird für alle Autobahnen (Kürzel «D» + Nr.) und Schnellstraßen (Kürzel
«R» + Nr.) erhoben.
Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t müssen in der
Slowakei auch für Hauptstraßen eine Vignette kleben. Die
gebührenpflichtigen Abschnitte sind mittels Ergänzungsschildern mit der
Aufschrift: «s úradou nad 3,5 t» - «with Payment over 3,5 t» - «
Vignettenpflicht über 3,5t» gekennzeichnet. Streckenabschnitte auf
Autobahnen und Schnellstraßen ohne Maut sind ggf. mit dem Hinweis «bez
úhrady» gekennzeichnet. Bei Kfz mit Anhängern muss nur das Zugfahrzeug
eine Vignette haben. Motorräder sind von der Vignettenpflicht befreit.
Die Jahresvignette ist vom 1.1. bis 31.1. des
Folgejahres gültig. Die restlichen Varianten gelten ab dem gelochten Datum.
Stand: 13.12.2008
Seite
der nationalen Autobahngesellschaft
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Höchstgeschwindigkeiten / Promillegrenze
Höchstgeschwindigkeiten: Autobahnen 130 km/h, Landstraßen 90 km/h, innerorts
50 km/h
Promillegrenze: 0,0
Weitere Kurzinformationen finden Sie in der Rubrik
Wissenswertes.
Auszug aus dem Strafenkatalog
Alkohol am Steuer: bis 360 Euro
20 km/h zu schnell: 20 Euro
Rotlichtverstoß: ab 20 Euro
Überholverstoß: ab 20 Euro
Parkvergehen: ab 20 Euro
Fahren ohne Licht: 60 Euro, reduziert z.B. an hellen Tagen 30 Euro
Nicht angegurtet auf der Landstraße: 50 Euro
Blinker nicht gesetzt: 30 Euro
Auto-Diebstahl und -Einbruch
In Bratislava sollten Sie ihr Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz abstellen.
Auch in den Urlaubsgebieten sind bewachte Parkplätze vorzuziehen. In der
jüngeren Vergangenheit ist die Zahl der Autoaufbrüche und Diebstähle leider
stark angestiegen. Besonders deutsche Marken der Oberklasse sind bei den
Diebesbanden begehrt. Alarmanlage und Wegfahrsperre haben sich als nicht
ausreichend erwiesen. Allerdings ist die Situation auch nicht schlimmer als in
anderen Urlaubsländern. Anzumerken ist auch, dass zuletzt zahlreiche Fälle von
angeblichem Diebstahl als versuchter Versicherungsbetrug enttarnt wurden.
Letzte Änderung: 12.7.2009