Autofahren in der Slowakei

Autofahren in der Slowakei

Auf dieser Seite haben wir einige Empfehlungen zusammen getragen, die auf eigener Erfahrung, aber auch auf den Erfahrungen von Bekannten und von Lesern dieser Webseite fußen. Die Seite gibt außerdem einen Überblick über nützliche und nutzlose Produkte zum Thema Routenplanung.

Karte vs. Routenplaner oder Navi

Wer eine Reise plant, steht zuerst einmal vor der Frage, welche Medien er für die Planung nutzen soll. Neben der althergebrachten Karte haben sich im Zuge des Computerzeitalters immer mehr multimediale Lösungen und Navis etabliert. Doch welche Lösung ist vorzuziehen?

Die klare Antwort schon seit dem Jahr 2010: Navigationsgeräte!

Die Entwicklung hin zu den Navigationsgeräten ging in den letzten Jahren sehr schnell. Nachdem 2007 die ersten einigermaßen brauchbaren Navi-Karten auf den Markt kamen, wurde das Angebot in den folgenden Jahren immer besser. Da das Kartenmaterial oft zentral von wenigen Anbietern wie Navteq angeboten wird, und die Hersteller von Navigationsgeräten auf dieses Material im Prinzip 1:1 zurückgreifen, gelten Neurungen im Kartenmaterial oft für viele Navigationssysteme. Unterschiede ergeben sich meist nur in den Update-Zyklen der einzelnen Hersteller. Anhand der Falk-Navigationsgeräte, die auf Navteq-Karten aufbauen, ließ sich bereits mit der Version 1/2008 eine wesentliche Verbesserung feststellen. Die proklamierten 100% Abdeckung wurden damals zwar in Bezug auf Straßennamen nicht erreicht, doch die Straßen waren auf der Karte zumindest eingezeichnet. Und zumindest die Hauptstraße selbst kleinerer Orte war oft auch namentlich zu finden, während die Orte selbst scheinbar vollständig waren. Hierbei ist zu erwähnen, dass auch das verfügbare Print-Kartenmaterial keine genaueren Informationen gibt. Doch seit 2008 wurden vor allem die digitalen Karten für Navigationsgeräte aktualisiert. Dazu erhielt Slowakei-Net.de schon 2008 die Info eines großen slowakischen Kartenverlages, dass sich die Neuauflage von Print-Produkten kaum noch lohne. Hintergrund ist, dass nur die digitalen Kartenpakete zu einem guten Preis verkauft werden können.

Trotz allem ist das Mitführen einer guten Fernreisekarte oder eines aktuellen Autoatlasses ist allein der Übersichtlichkeit halber immer noch zu empfehlen.

Google-Maps

Als Routenplaner ist natürlich wie bei jeder Reise Google-Maps zu empfehlen. Es gibt oder gab zwar auch einheimische Produkte, aber letztlich bieten diese keinen oder kaum Zusatznutzen zu dem auch hierzulande bekannten Webdienst.

Tipps und Empfehlungen zu Routen

In den folgenden Abschnitten finden Sie Tipps und Empfehlungen zu Routen. Hierbei werden nicht einfach die Reiserouten aus den Routenplanern übernommen, sondern es wird auch die Situation «auf der Straße» beleuchtet.

Anreise in die Slowakei

Vorschriften: In allen Ländern auf dem Weg in die Slowakei gilt Handyverbot am Steuer! Freisprecheinrichtungen dürfen benutzt werden.
Bußgelder: Ab 1. Oktober 2010 werden Bußgelder innerhalb der EU auch im Ausland vollstreckt. Dabei können auch Verstöße vollstreckt werden, die vor diesem Datum liegen.

Der zur Zeit bequemste Weg in die Slowakei führt mit Sicherheit über Österreich. Eine Fahrt durch Polen oder Tschechien bietet sich als Alternative wenn in Deutschland die Tangenten A3 oder A8 nicht «auf dem Weg» liegen, was in der Regel nur nordöstlich von Chemnitz der Fall ist. Die Autobahnverbindung (A17) zwischen Dresden und Prag ist im Bau. Nach der Fertigstellung bis Ustí nad Labem fehlen zur D8 nach Prag von dort nur noch ca. 20 km Autobahn. In Richtung Hohe Tatra ist von Ostdeutschland aus auch der Weg über Polen (E40) eine gute Alternative. Die Autobahn bis Kraków ist durchgehend fertiggestellt. Von dort hat man noch 150 km Landstraße bis zur Hohen Tatra.

  Seit dem 1. Mai 2005 müssen in Österreich Warnwesten mitgeführt und bei Unfällen oder Pannen auf Autobahnen oder Autostraßen angelegt werden, wenn Sie das Fahrzeug verlassen und sich auf dem Randstreifen aufhalten. Für jeden Fahrzeuginsassen ist eine eigene Warnweste mitzuführen. Auf der Landstraße gilt die Warnwestenpflicht, wenn ein Warndreieck aufgestellt wird. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeld bestraft! Motorradfahrer sind bislang von der Warnwestenpflicht ausgenommen. In Österreich gibt es zudem eine Vignettenpflicht für PKW. Die Vignetten können bereits in Deutschland, z.B. beim ADAC, oder an der Grenze gekauft werden. Es finden mobile Kontrollen statt, bei denen die Vignetten überprüft werden. Wer ohne Vignette erwischt wird, hat mit hohen Geldstrafen zu rechnen!

Aus Nord- und Westdeutschland führt der Weg in der Regel auf der A3 über Regensburg und Passau nach Österreich. Aus Süddeutschland ist normalerweise die Route über die A8/A99 nach München und Salzburg vorzuziehen. Seit 2008 behindern auf der A8 allerdings zahlreiche Bauarbeiten die Fahrt, weshalb ab Großraum Stuttgart der kleine Umweg über die A81 und A6 Richtung Nürnberg und von dort weiter auf der A3 schneller zu fahren ist. Die kürzeste Strecke ist von München kommend zwar auf der A94/B12 über Mühldorf zum Grenzübergang bei Braunau und auf österreichischer Seite über die Bundesstraße 148 auf die A8. Aber das lange Teilstück auf der B12 bietet kaum Möglichkeiten zum Überholen, so dass man nur schleppend vorankommt.

Die Route über Dresden/Prag ist aus Nord- und Mitteldeutschland zwar kürzer, jedoch fehlt auf der deutschen Seite noch die Autobahnverbindung. Die Fahrt auf der Landstraße ist auch hier sehr beschwerlich. Aus Prag kommend gibt es eine gut zu fahrende Autobahn bis Bratislava. Wer jedoch in die Hohe Tatra fährt und nicht den Umweg über Bratislava nehmen will, müsste dann von Brünn nach Trenčin über die E50 fahren, um die kürzeste Strecke zu nutzen. Allerdings ist der Weg über die E50 beschwerlich. Eine andere Route auf der E462 über Olmütz (Olomouc) nach Frýdek-Místek ist zum einen ein Umweg. Zum anderen ist dieser Weg jedoch auch sehr zeitraubend, da er über zahlreiche Landstraßen führt. Deshalb ist auch für Leute, die im Grenzbereich zu Tschechien wohnen, der Weg über Waidhaus und Tschechien nicht unbedingt zu empfehlen.

In Österreich dagegen ist man ausschließlich auf der Autobahn unterwegs. Das letzte Stück auf der A6 von Bruck bis zur Grenze nach Kittsee ist seit dem 20.11.2007 in Betrieb. Damit entfällt dann auch die zeitraubende Fahrt durch die vielen kleinen Ortschaften vor der Grenze. Kittsee/Jarovce ist seitdem der Hauptübergang zwischen Österreich und der Slowakei. Die Fahrt vom Flughafen Wien-Schwechat bis nach Bratislava dauert jetzt nur noch ca. 30-35 Minuten, zumal seit  21.12.2007 auch die Grenzkontrollen an den slowakischen Grenzen zu Österreich wegfallen.

Wer nun weiter nach Osten in die Slowakei fahren will, für den gibt es eine letzte Alternative: Der Weg über Ungarn. Auch diese Strecke wird von Reisenden in die Ostslowakei zuweilen genutzt. Auch sie bietet viele Autobahnkilometer. Die Autobahn führt mittlerweile bis Miskolc. Weiter geht es dann z.B. über die E71 Richtung Košice. Aber auch das letzte Teilstück bis zur Grenze wird in absehbarer Zeit zur Autobahn ausgebaut. Die Strecke wurde von Lesern dieser Site ebenfalls als recht zügig bezeichnet. Geeignet ist diese Strecke für Besucher der Ostslowakei, vor allem um und östlich von Košice. Auch die Gebiete um Velký Meder, Komárno, Nové Zámky und Stúrovo erreicht man besser über Ungarn. Zu erwähnen ist noch, dass auch auf ungarischen Autobahnen eine Maut fällig wird. Allerdings kann man sich bei der Fahrt in die Südslowakei über Ungarn die Vignette für die Slowakei sparen, da es in der Südslowakei ohnehin keine Autobahnen gibt. Ein eigener Test der Ungarn-Strecke ergab, dass sich für Ziele nördlich oder nord-östlich von Košice die Ungarn-Strecke nicht wirklich lohnt, vor allem, weil man nach wie vor mitten durch Budapest fahren muss oder über die mittlerweile bestehende Süd-Umgehung über die M0 unterwegs ist, die im Normalfall allerdings keinen Zeitvorteil bringt. Auch die Fahrt durch Košice, sofern erforderlich, ist sehr zeitraubend.

  Beachten Sie, dass Sie in Ungarn auch tagsüber mit Abblendlicht fahren! Diese Regelung gilt ganzjährig außerhalb geschlossener Ortschaften. Nichtbeachtung wird mit einem Bußgeld von 40 Euro bestraft. In Ungarn gibt es eine Vignettenpflicht für PKW. Die Vignetten können z.B. an der Grenze oder an Tankstellen gekauft werden. Es finden videoüberwachte Kontrollen statt, bei denen die Vignetten überprüft werden. Wer ohne Vignette erwischt wird, hat hohe Geldstrafen zu erwarten!

Beispiel-Strecken

Hier werden einige typische Strecken aus Deutschland in Richtung Slowakei betrachtet:

Dresden-Prag-Bratislava: Von Dresden über die A17/D8 (E55) nach Prag. Auf der tschechischen Seite führt ein Teilstück bis kurz hinter Ustí nad Labem (bei Řehlovice). Dahinter fehlt noch ein 16,4 km langes Teilstück zwischen Lovosice-Východ und Řehlovice, das bis 2015 fertiggestellt sein soll. Urteil: Diese Strecke ist vor allem aus Ostdeutschland kommend in Richtung Südwest-Slowakei zu empfehlen.

Dresden-Görlitz-Katowice-Hohe Tatra: In Richtung Hohe Tatra ist die Autobahn A4 (E40), die später auch auf polnischer Seite so heißt, eine günstige Alternative. Inzwischen führt diese Strecke komplett über die Autobahn, nachdem die Lücke zwischen Görlitz und Boleslawiec (Höchstgeschwindigkeit 130 km/h) geschlossen wurde. Die Neubaustrecke hat eine gute Sraßenqualität. Im Anschluss geht es weiter auf der Autobahn A4 bis südlich von Kraków (Maut zwischen Katowice und Kraków). Auf dem schon älteren Autobahnabschnitt Richtung Wroclaw beträgt die Höchstgeschwindigkeit 110 km/h. Anschließend führt der Weg auf der E77 über den Grenzübergang Chyzne/Trstená (Richtung Liptovský Mikuláš) oder hinter der E77 auf den Landstraßen 47 und 49 über den Grenzübergang Jurgów/Podspády (Richtung Poprad) in die Slowakei.

Chemnitz-Reitzenhain-Prag-Bratislava: Von Chemnitz aus bietet sich auch die Anreise auf der B174 über Zschopau, Marienberg und den Grenzübergang Reitzenhain und in Tschechien auf der R7 über Chomutov, Louny und Slany nach Prag an. Dort darf kein Fernlastverkehr die Grenze passieren, so dass die Straßen von LKW relativ frei sind. Urteil: Die Strecke ist eine Alternative, da sie gut 60 km kürzer ist als die Strecke über Dresden und die E55. Vom Zeitaufwand her ist der Weg über die E55 spätestens nach Fertigstellung des letzten Teilstücks 2015 schneller. Allerdings ist der Zeitgewinn überschaubar und dürfte dann bei ca. 15 Minuten liegen.

Nürnberg-Amberg-Waidhaus-Prag-Grenze Westslowakei: Bei Nürnberg (AK Altdorf) auf die A6 bis zum Grenzübergang Waidhaus (seit Ende 2008 durchgängig befahrbar). Auf tschechischer Seite über die Autobahn D5 bis Prag. Urteil: Die Route ist im Moment nur für einen Besuch grenznaher Gebiete zu Tschechien in der Westslowakei eine Alternative. Trotz Fertigstellung der Autobahn A6 auf der deutschen Seite bis zur Grenze und der Autobahn um Plzeň ist diese Route in die Slowakei trotzdem (noch) nicht wirklich zu empfehlen, da ein Anschluss zwischen Tschechien und der Nordslowakei fehlt und mit dem Weg über die A3 und Österreich eine bessere Alternative in Richtung Bratislava zur Verfügung steht.

(Köln-Frankfurt-Nürnberg)-Regensburg-Passau/Suben-Linz-Slowakei: Die Standard-Strecke für viele Slowakei-Urlauber. Auf der A3 bis Passau und in Österreich auf der A8 bis Linz. Die Autobahnen sind gut ausgebaut, aber auch gut befahren. Auf dieser Strecke ist das Fahren in den Ferienzeiten (vor allem im Sommer) oft mit Staus verbunden. Frühzeitiges Losfahren hilft da nur bedingt etwas. Wochenendfahrten (ab Freitag) vermeiden, lieber einen Tag früher losfahren und noch mal irgendwo übernachten. Außerhalb der Ferienzeiten kommt man meist gut durch. Urteil: Von mir selbst oftmals gefahren, die Strecke ist einwandfrei. Abstriche wegen Staurisiko. Trotzdem empfehlenswert, zumal die meisten Reisenden ohnehin am «Nadelöhr» Nürnberg (es kreuzen sich die Autobahnen A3, A9 und A6) vorbei müssen. Dahinter sinkt das Staurisiko wieder.

(Karlsruhe-Stuttgart)-München-Bad Reichenhall/Salzburg-Linz: Auf der A8 bis Bad Reichenhall und in Österreich auf der A1 bis Linz. Es gilt im Prinzip das gleiche wie für die A3 über Regensburg bis Linz. Staugefahr ist quasi jeden Tag bei PF-Ost/Heimsheim und um das Kreuz Stuttgart sowie um München. Urteil: Bis Stuttgart ist die A8 in schlechtem Zustand, wird jedoch gerade sechsspurig ausgebaut. Die Bauarbeiten behindern den Verkehr zur Zeit zusätzlich. Ab Stuttgart ist ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Sehr frühes Aufstehen lohnt hier, denn wer bis ca. sechs Uhr an Stuttgart vorbei kommt, wird auch auf dem Rest der Strecke in der Regel gut durchkommen. 2008 wird auf der A8 auch zwischen Stuttgart und München gebaut. Hier sind auch außerhalb der Ferienzeiten Staus zu erwarten. Daher ist die Strecke von Stuttgart über die A81 und A6 nach Nürnberg und von dort weiter über die A3 eine echte Alternative, auch wenn sie ca. 15 km länger ist.

Prag-Bratislava: Die Autobahn D1 verbindet die beiden Hauptstädte Prag und Bratislava. Es handelt sich um die erste Autobahn die schon zur Zeit der ehemaligen Tschechoslowakei gebaut wurde. Urteil: Die Strecke wird von einem Leser von Slowakei-Net.de als hervorragend bewertet.

  In Tschechien müssen alle Fahrzeuge ganzjährig auch tagsüber mit Abblendlicht fahren! Ersatzbirnen sind mitzuführen. Fahrer von gewerblich genutzten Kfz müssen eine Warnweste mitführen und diese anlegen, wenn sie das Fahrzeug außerhalb geschlossener Ortschaften verlassen und sich auf Fahrbahn oder Randstreifen aufhalten. Die 7-Tages-Vignette kostet für Tschechien umgerechnet ca. 9 Euro.

Linz-Bratislava: Auf der Autobahn A1 bis Wien und dann über die A21, A2 und A23 auf die A4 bis Abfahrt Bruck/A6. Über die neu gebaute A6 zum Grenzübergang Kittsee/Jarovce. Der Autobahn-Grenzübergang ist durchgehend geöffnet. Es existiert noch ein zweiter Grenzübergang im Ort Kittsee, der aber nur zwischen 6 und 22 Uhr geöffnet ist. Dieser ist allerdings für den Durchgangsverkehr unter normalen Bedingungen ohne Bedeutung. Alternativ können Sie von Wien kommend die Autobahn an der Abfahrt Fischamend verlassen, um über die alte E58 zum Grenzübergang Berg/Petržalka zu gelangen.
Urteil: Um Wien herum ist viel Verkehr. Auf dem Stadtring gilt Tempo 80 was gut klappt, es gibt kaum Staus. Mit dem Neubau der S1 «Wiener Außenring» ist eine Umfahrung des Engpasses «Knoten Prater» hinzugekommen. Achten Sie auf das Zeichen «SK» auf den Hinweistafeln, dann sollten Sie gut durchkommen. Seit der Fertigstellung der A6 zwischen Bruck und der Grenze Kittsee/Jarovce ist auch der letzte Engpass verschwunden. Achten Sie in Österreich auf die streng überwachten Geschwindigkeitsbegrenzungen!

Alternativroute:
Dresden/Bautzen-Bytča: A4 bis AS Weißenberg. Über Löbau (Ortsumfahrung) Richtung Seifhennersdorf (Grenze). In Tschechien über Varnsdorf nach Svor. Ab dort auf der E442 bis Bytča (Slowakei). Diese Strecke ist die kürzeste Strecke aus Mitteldeutschland Richtung Tatra und führt durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Also eine Strecke für den weniger eiligen Reisenden.

Aus dem Nordosten Niederösterreichs:
Am 6.7.2005 wurde am Grenzübergang Hohenau (A) – Moravský Svätý Ján (SK) eine neue 132 Meter lange Brücke eröffnet. Die alte Brücke hatte eine Gewichtsbeschränkung von 3,5 Tonnen und war bei Hochwasser der March (Morava) immer wieder gesperrt. Der Grenzübergang ist von 6.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.

Sollten Sie weitere Erkenntnisse zu Fahrtrouten in die Slowakei haben, so nehmen wir diese gerne hier auf. Auch in diesem Bereich verändert sich in der Slowakei und an den Grenzen zur Slowakei derzeit viel.

In der Slowakei

Achtung (Info 1/2013): Die Straßen in der Slowakei haben in den letzten 1-2 Jahren sehr gelitten. Sie müssen vor allem auf Nebenstraßen mit Schlaglöchern rechnen. In Einzelfällen können diese Schlaglöcher sehr tief sein. Teilweise werden Markierungen angebracht, auch mitten auf der Straße. Lediglich auf Autobahnen sind die Straßen fast überall in Ordnung. Je weiter Sie in den Osten fahren, desto schlimmer werden die Bedingungen. Fahren Sie am besten bei Tag, dann sind eventuelle Gefahrenstellen gut erkennbar. Vermeiden Sie Fahrten bei Dunkelheit, wenn es möglich ist.

Einige allgemeine Hinweise: In der Slowakei dürfen Sie mit PKW auf Autobahnen 130, auf Landstraßen 90 und innerhalb von Ortschaften 50 km/h (ab 1. Februar 2009) fahren. Abweichend davon dürfen Busse und Motorräder auf Autobahnen nur 110 bzw. 90 km/h fahren. LKW haben auf Autobahnen und Landstraßen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h einzuhalten. Autobahnen sind mit dem Kürzel «D» bezeichnet, Fernverkehrsstraßen mit dem Kürzel «R». Die Lebensadern der Slowakei sind neben der D1 in der Regel die einspurigen Fernverkehrsstraßen, die in der Regel zugleich Europastraßen sind. Diese haben in der Regel zweistellige Nummern. Straßen mit dreistelligen Kürzeln sind untergeordnete Hauptstraßen, die Sie auf längeren Strecken meiden sollten. Straßen ohne Nummerierung sollten Sie nur im Ausnahmefall benutzen, oder für die letzten Kilometer, wenn keine bessere Straße zum Ziel führt. In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Straßen-Kategorien. Die Spalte «ca. Ø-km/h» gibt Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt, wie schnell Sie auf den einzelnen Straßen-Kategorien voran kommen.

Straßen-Kategorien:
Kat. Bezeichnung Übersetzung Kürzel ca. Ø-km/h
1 Diaľnica Autobahn D (+ Nr.) 120
2 Rýchlostná cesta Schnellstraße R (+ Nr.) 90
3 Hlavná cesta Hauptstraße, 1. Kategorie (nur 2-stellige Nr.) 65
4 Hlavná cesta Hauptstraße, 2. Kategorie (nur 3-stellige Nr.) 50
5 Hlavná cesta Hauptstraße, 3. Kategorie (ohne Nr.) 40
6 Vedľajšia cesta Neben- und Ortsstraßen (ohne Nr.) 30

Je nach Tageszeit herrschen auch große Unterschiede in der benötigten Zeit. In den frühen Morgenstunden und sonntags kommt man recht gut voran. Spät abends und in der Nacht gilt natürlich das gleiche. Zu allen anderen Zeiten ist mit dichtem Verkehr zu rechnen, wobei LKW und zeitweise auch Traktoren das Vorwärtskommen behindern. Wenn Sie durch die Slowakei fahren, so nutzen Sie möglichst die Autobahnen, Schnellstraßen oder Hauptstraßen der Kategorie 1 (siehe oben, Tabelle «Straßen-Kategorien»). Meiden Sie so weit es geht alle Nebenstraßen und vermeintliche Abkürzungen auf Straßen geringerer Priorität, vor allem wenn diese Straßen durch bergige Gebiete mit eingezeichneten Steigungen führen. Sie dürfen sicher sein, dass Ihnen diese «Abkürzung» keinen Zeitgewinn verschaffen wird. Benutzen Sie auf längeren Fahrten soweit möglich nur Autobahnen oder Europastraßen. Insgesamt steigt das Verkehrsaufkommen in der Slowakei stetig an.

Ortschaften werden mit einem weißen Schild gekennzeichnet, Ortsausfahrten mit dem durchgestrichenen Schild. In den Ortschaften gilt ein Tempolimit von 60 km/h (ab 1. Februar 2009 gelten 50 Km/h) sofern nicht anders angegeben, auch wenn der Ort nur auf einer Seite der Straße liegt und es aufgrund der Geschwindigkeiten, die von den Einheimischen gefahren werden, so aussieht als dürfe man schneller fahren. Beachten Sie, dass die Geschwindigkeiten inzwischen sehr häufig von der Polizei kontrolliert werden. Bei Überschreitungen werden Bußgelder bis ca. 220 Euro fällig.

  In der Slowakei müssen alle Fahrzeuge ganzjährig auch tagsüber mit Abblendlicht fahren! Seit dem 1. November 2006 besteht zudem eine Warnwestenpflicht. Diese muss mitgeführt und bei Unfällen oder Pannen außerhalb geschlossener Ortschaften und auf Autobahnen angelegt werden, wenn Sie das Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn bzw. dem Randstreifen aufhalten. Für jeden Fahrzeuginsassen ist eine eigene Warnweste mitzuführen. Dies gilt auch für Motorradfahrer. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeld bestraft!
Bei Verstößen gegen die Licht- oder Warnwestenpflicht werden relativ hohe Bußgelder fällig. Die Promillegrenze in der Slowakei liegt bei 0,0 ‰. Bei Missachtung der Promillegrenze drohen hohe Geldstrafen und zwei Jahre Führerscheinentzug. Alle Fahrzeuginsassen müssen einen Sicherheitsgurt anlegen. Auch hier werden Zuwiderhandlungen mit relativ hohen Geldstrafen belegt. Navigationsgeräte müssen so angebracht sein, dass sie das Sichtfeld des Fahrers nicht beeinträchtigen. Bei winterlichen Verhältnissen gilt seit 1. Februar 2009 die Winterreifenpflicht. Polizeieinsätze sind ab 1. Februar 2009 nur noch dann kostenlos wenn ein Personenschaden oder ein Sachschaden von mindestens 4.000 Euro vorliegt. Es gibt Empfehlungen von Automobilklubs, bei geringeren Sachschäden auf das Rufen der Polizei zu verzichten. Bußgelder, die in der Slowakei fällig werden, können auch in Deutschland und Österreich vollstreckt werden!
Benzin-Preise in der Slowakei:  natankuj.sme.sk/?go=vyhladavanie 

Slowakische Autobahnschilder haben einen grünen Hintergrund. Für den deutschen Touristen mag die Tatsache, dass Schilder für Landstraßen einen blauen Hintergrund haben, anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein, da er in Deutschland die blaue Farbe mit den Autobahnschildern assoziiert. Grün = Autobahn, Blau = Landstraße

Planung: Bis 2011 sollte die Nordautobahn über Prešov nach Košice vollständig fertig gestellt sein. Vor allem die Arbeiten rund um das schwierige Teilstück bei Žilina und das anschließende Stück Richtung Martin verzögerten den Bau. Ursprünglich war dem Hyundai/Kia-Konzern bereits bis 2006 eine vollständige Autobahn-Anbindung Žilinas zugesagt worden, die dann erst Ende 2007 teilweise umgesetzt wurde. 2008 wurde das letzte kleine Teilstück vor Žilina fertig gestellt, so dass Žilina nun wenigstens von Bratislava kommend vollständig angeschlossen ist. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Planungen immer wieder verschoben wurden. Inzwischen wird der Fertigstellungstermin der oben genannten Trasse bis 2020 angegeben. Andererseits zwingt der immer dichter werdende Verkehr die Verantwortlichen zum Handeln, denn immer öfter bilden sich auf den Landstraßen – vor allem stadteinwärts – Staus.

In Bratislava

In Bratislava gibt es seit einigen Jahren eine Stadtumgehungs-Autobahn. Ein kurzes Stück der Verbindung führt noch durch die Vorstadt Petržalka, ist aber physisch vom Stadtverkehr getrennt, der rechts und links dieser Trasse fährt. Die Innenstadt Bratislavas bleibt dem Durchreisenden somit erspart. Ampeln gibt es auf dieser Strecke keine mehr. Die Geschwindigkeit ist aber wie auf dem Wiener Stadtring auf 80 km/h begrenzt und im Berufsverkehr ist die Strecke sehr stark ausgelastet. In Planung ist auch eine vollständige Umgehung, vermutlich ab Kittsee um Bratislava herum bis nach Senec. Dies wäre eine wirkliche Verbesserung für den Durchgangsverkehr in Richtung Žilina oder Banská Bystrica.

Besucher Bratislavas sind nicht nur wegen dem starken Verkehr gefordert, sondern auch wegen den schlechten Straßenverhältnissen. Eventuell steigt man lieber auf den Bus um, wenn man sich innerhalb Bratislavas fortbewegt. Taxis sollte man nicht anhalten, sondern telefonisch über die Zentrale ordern. Ansonsten kann der Preis schon mal höher ausfallen als normal.

Richtung Ostslowakei

In den Osten der Slowakei führen zwei Hauptrouten. Für viele Ziele in der Slowakei ergibt sich die Wahl der Route von selbst, da in der Landesmitte höhere Berge eine gute Verbindung zwischen beiden Routen verhindern. Der Wechsel zwischen beiden Routen ist somit bestenfalls noch zwischen Žiar und Martin über die R3 möglich, danach erst wieder zwischen Košice und Prešov über die D1

Die Autobahn D1 Richtung Žilina und Prešov

Die Nordroute Bratislava – Trenčin – Žilina – Poprad – Prešov führt u.a. in die Hohe Tatra. Auch Košice ist über die Nordroute von Prešov aus erreichbar.

Die D1 führt von Bratislava bis nach Žilina. Die Lücke bei Považská Bystrica ist mittlerweile auch geschlossen. Dort führt eine 40 Meter hohe Brücke quer über die Stadt. Weitere Autobahnkilometer bestehen zwischen Ivachnová (kurz hinter Ružomberok) bis hinter Poprad bei Jánovce. Dort wird in Richtung Prešov weitergebaut. Vor allem die Umgehung von Svit und Poprad hat zuletzt zeitliche Vorteile gebracht.

Hinter Spišské Podhradie wurde am 29.6.2003 der Tunnel unter dem Gebirgspass Branisko eröffnet. Wegen gestiegener Kosten und Problemen bei den Zulieferern war die Eröffnung des ersten slowakischen Straßentunnels immer wieder verschoben worden. Die Brandkatastrophen in verschiedenen europäischen Tunneln machten zudem bessere Sicherheitsstandards erforderlich, die während des Baus entsprechend angepasst wurden.

Bis Mitte 2003 quälten sich Lastwagen und PKW über den Gebirgspass Branisko…

Der Autobahntunnel unter dem Gebirgspass Branisko sorgt für mehr Sicherheit natürlich für eine schnellere Verbindung. Der Tunnel ist 4.975 Meter lang und wird von mehr als 6.000 Fahrzeugen pro Tag durchfahren. Die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Dass über 40% der Fahrzeuge LKW sind, zeigt wie wichtig der Bau des Tunnels war. Denn die LKW waren zu früheren Zeiten auf dem Pass nicht nur eine Verkehrsbehinderung, sondern sie verleiteten auch zu gefährlichen Überholmanövern.

Der Autobahntunnel unter dem Gebirgspass Branisko verbesserte die Sicherheit und den Verkehrsfluss

Vom ADAC bekam der Tunnel Branisko die Note «sehr gut». Das Risiko wird als mittel eingestuft, was sich vor allem aus dem Gegenverkehr und dem hohen LKW-Anteil ergibt.

Eine Aufstellung über die Tunnel der Slowakei bietet die Seite www.lotsberg.net/data/slovakia/list.html.

Die Südroute über Nitra, Zvolen, Rimavská Sobota und Rožňava

Die Route über Nitra, Zvolen, Rimavská Sobota und Rožňava (auf der E571) führt fast ausschließlich über normale Hauptstraßen und Fernverkehrsstraßen. Vor allem bis Nitra und um Zvolen wurde diese Strecke jedoch in den letzten Jahren ebenfalls erheblich ausgebaut. In Richtung Košice ist eine Fahrt über die E571 dadurch etwas schneller als über die Nordroute. Der Verkehr um Žilina hat inzwischen so stark zugenommen, dass diese Strecke in den Süd-Osten oder nach Košice momentan nicht zu empfehlen ist. Wer weiter in den Osten muss, kann davon ausgehen, dass Košice über die Südroute etwas schneller zu erreichen ist, als über die Nordroute, d.h. die Südroute ist auch für die Südost-Slowakei oder den Weg in die Ukraine die schnellere Strecke. Das könnte sich allerdings mit der vollständigen Fertigstellung der Autobahn-Umgehung von Žilina und dem Lückenschluss bis zum nächsten Teilstück hinter Ružomberok auf der Nordroute ändern.

Aus dem Alltag auf der Straße

Die Slowakei hat auf den Straßen ein Problem: Immer mehr Kraftfahrzeuge unterschiedlicher Baujahre und PS-Stärke tummeln sich unter Traktoren und Lkw’s. In den Ortschaften gibt es oft immer noch keine Bürgersteige, so dass die Fußgänger am Straßenrand herumlaufen – bei Tempo 50 bis 70, das dort oft gefahren wird, nicht ohne Risiko. Grundsätzlich geht es den Slowaken – wie wohl den meisten Autofahrern auf dieser Welt – nie schnell genug.

Wer genau nach Vorschrift fährt, darf sich über überholende Autos nicht wundern. Überholt wird selbst dann, wenn es knapp werden könnte, man geht dann eben davon aus, dass der Gegenverkehr bremst. Der oftmals auf Fernverkehrsstraßen zur Verfügung stehende halbe Seitenstreifen wird ebenfalls ausgenutzt. Selbst innerhalb der Ortschaften wird überholt. In den letzten Jahren werden allerdings verstärkt Verkehrskontrollen – vor allem Geschwindigkeitskontrollen – durchgeführt. Dadurch und weil es heute mehr Autobahnkilometer gibt, hat sich die Situation etwas gebessert. Auf Landstraßen ist dagegen meist soviel Verkehr, dass ein Überholen wesentlich seltener möglich ist als früher. Trotzdem gibt es nach wie vor solche Szenen, die früher zur Tagesordnung gehörten:

Überholen vor der Kurve? Nein? Doch!
OK, hier würden im Notfall schon mal drei Autos aneinander vorbei passen …

Würden Sie hier überholen? Nein, wir schildern hier keine Einzelfälle…
Dieses und das nächste Bild wurden innerhalb einer Minute aufgenommen. Für alle Mitfühlenden: in der Situation unten ist nichts passiert.

Jeder darf mal. Warum also nicht auch Busse? Wie der PKW-Fahrer hinter dem Bus noch den möglichen Gegenverkehr sehen will, wird allerdings sein Geheimnis bleiben…

Slowakei-Net.de rät zur besonnenen Fahrweise. Die Slowaken sind ortskundig und kennen die Gefahren der Strecke. Lassen Sie sich deshalb nicht von der ortsüblichen Fahrweise anstecken und zu unüberlegten Überholmanövern hinreißen. Lassen Sie drängelnden Fahrzeugen Platz zum Überholen und überholen Sie selbst nur, wenn Sie absolut sicher sind, dass dies möglich ist, vor allem im Dunkeln. Rechnen Sie bei entsprechend breiter Straße mit überholendem Gegenverkehr und fahren in solchen Fällen äußert rechts. Ansonsten ist vor allem bei Dunkelheit ein kleiner Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand ratsam, da Radfahrer zum Teil ohne Beleuchtung auf der Landstraße fahren und dann oft erst im letzten Moment zu erkennen sind. Bahnübergänge in der Slowakei sind immer noch häufig unbeschrankt. Es ist üblich nach links und rechts zu sehen. Auf die Funktionstüchtigkeit der Warnleuchte sollten Sie sich nicht verlassen. Vor Bahnübergängen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. In letzter Zeit werden auch Straßenschäden auf Landstraßen zu einem immer größeren Problem. Lassen Sie Sicherheitsabstand zum Vordermann und rechnen Sie mit Schlaglöchern.

Landes-Aufkleber

Ab dem 1. Mai 2004 muss der EU-Bürger an seinem Fahrzeug keinen Landes-Aufkleber mehr an seinem Fahrzeug anbringen, vorausgesetzt, er hat an seinem Fahrzeug ein EU-Kennzeichen mit integriertem Länderkürzel montiert.

Tankstellen, Vignetten

Bleifreies Benzin gibt es an jeder Tankstelle auch in kleinen Ortschaften (Bezeichnung «Natural»). Die Tankstellen haben in der Regel Mo-Fr 6-20 Uhr und Sa 8-20 Uhr geöffnet. An den Fernstraßen und in großen Städten auch rund um die Uhr. Es werden meist Kreditkarten und/oder die Maestro-Card akzeptiert. Die Benzinpreise liegen 2010 ca. 10-15% unter denen in Deutschland.

Autogastankstellen gibt es landesweit. Flüssiggas (LPG) ist meist mit ECO bezeichnet. Für die Betankung benötigt man einen Adapter (DISH-Anschluss).
Autobahn-Vignetten gibt es an etlichen Tankstellen entlang der Mautstrecken, vor allem im grenznahen Bereich, in Postämtern und an den Grenzübergängen. An den Tankstellen in Bratislava direkt hinter der Grenze zu Österreich erhält man überall Vignetten.

Beginnend mit dem 1.1.2016 wird die Maut in der Slowakei elektronisch erhoben.

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 Seite der nationalen Autobahngesellschaft

Die Maut wird für alle Autobahnen (Kürzel «D» + Nr.) und Schnellstraßen (Kürzel «R» + Nr.) erhoben. Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t müssen in der Slowakei auch für Hauptstraßen eine Vignette kleben. Die gebührenpflichtigen Abschnitte sind mittels Ergänzungsschildern mit der Aufschrift: «s úradou nad 3,5 t» – «with Payment over 3,5 t» – « Vignettenpflicht über 3,5t» gekennzeichnet. Streckenabschnitte auf Autobahnen und Schnellstraßen ohne Maut sind ggf. mit dem Hinweis «bez úhrady» gekennzeichnet. Motorräder sind von der Vignettenpflicht befreit.

Preise für Vignetten (in Euro)

Die Vignette kostet für 10 Tage 10 Euro und für 30 Tage 14 Euro. Die Jahresvignette kostet 50 Euro und ist vom 1.1. bis 31.1. des Folgejahres gültig. Die restlichen Varianten gelten ab dem gelochten Datum.

Stand: 15.12.2015

Höchstgeschwindigkeiten / Promillegrenze

Höchstgeschwindigkeiten: Autobahnen 130 km/h, Landstraßen 90 km/h, innerorts 50 km/h (die frühere Grenze 60 km/h gilt nicht mehr)
Promillegrenze: 0,0

Auto-Diebstahl und -Einbruch

In Bratislava sollten Sie ihr Fahrzeug auf einem bewachten Parkplatz abstellen. Auch in den Urlaubsgebieten sind bewachte Parkplätze vorzuziehen. Wie überall gilt, dass man im Auto keine offen sichtbaren Dinge, vor allem keine Wertsachen zurücklassen sollte.